No idea!

Samstag, 12. April 2008

Das hier geht an Euch!

Hey Leute, ein paar Worte zu diesem Teil hier:
Ich hab schon länger die Idee mit mir rumgeschleppt, einen dieser doofen Blogs zu starten, um mich dem Thema zu widmen, das so ziemlich 80% meiner Wachzustände bestimmt: Mooseek. Jawohl. Und das (zumindest zumeist) auf fuckin’ streeeeeeet level, maihnn! Der Grund, warum ich allerdings nicht sofort nach dem ersten Lesen eines mich jenseits von Glauben und Tod inspirierenden Blogs angefangen habe, meine Grauzeller in einem Anfall von Hirn-Hand-Augen-Koordination zu jedem Thema, was mich in vermeintlich hippen Foren/Blogs/Mags und anderen Empfehlungsumschlagplätzen und Diskussionsmöglichkeitchen gleich doppelt penetrierte, zu entleeren, war das Auf-den-Plan-treten eines alten Trinkkumpanen. Leerer Blick und die Frage: „W.a.r.u.m.?“ Immer, wenn dieser Sack Kacke auftaucht, gehen Monate meines Lebens dafür drauf, mir immer und immer wieder dieselbe Frage zu stellen, ohne auch nur ansatzweise einem Licht, ’ner Bahnhaltestelle oder ’ner Flasche Wasser näher zu kommen. Repetitive Muster so ätzend wie der schreienede Crescendo-Onkel, der mir bis zu meinem 12. Lebensjahr in der heimischen Heia immer wieder im Döszustand einen Besuch abstattete.

Gleiche Sache mit den Blogs: „Warum?“ Du kennst die Argumente: jederschreibtjetztseinleereshirntrockenundverpestetdieschlaueluftundsorgtdabeifürevilco²undblablablablabla. Das ist das conscious-Feulletonisten-Argument. Außerdem – und das war eher mein Prob – gibt es so unfassbar viele, großartige Leute, die die „Szenen“ direkt vor ihrer Haustür haben, vernetzt in und durch Kumpelhaftigkeit, scheinbar eine Standleitung zur großen, wunderbaren Mundpropaganda besitzend, die dann doch das Wahre ist. Was will man da ausrichten? Auf englisch zu schreiben und so einen Beitrag zum globalen Underground-„Diskurs“ zu liefern, konnte für mich nie ernshaft zur Debatte stehen.
Problem #2: Im Heimatterritorium Deutschland gibt es leider keine brauchbaren DIY-Strukturen, für die es sich lohnen würde, seinen Native-Senf in Form eines Suchmaschienen-Entries einzusetzen. Es gibt in der Tat Bestrebungen und gute Leute. Ich habe sie gesehen! Allerdings macht das Unterfangen einen alles andere als fidelen Eindruck. Es wirkt eher durch importierte Lebenserhaltungsmaßnahmen aus den kreativen Imperien dieser Welt künstlich am Leben gehalten. Versteht mich nicht falsch! Ich habe nicht vor, mich über die Kümmerlichkeiten deutschen DIYs auszukotzen. Das wäre dämlich und gemein! Aber dazu mehr, wenn ein konkretes Objekt vorliegt.

Warum liest du trotzdem diesen Mist?
1.) Wer zur Hölle gibt ’n Scheiß drauf, ob unser intellektueller Melmac explodiert, weil zu viele Idioten ihre Heißluftgebläse anschalten? Ist wahrscheinlich das Beste, was uns passieren kann!
2.) Punkt Numero zwei wird von mir schön nüchtern und mit der nötigen Portion Manieren präsentiert, weil ich keine Lust habe, wie ein dämlicher, abgefuckter Teenager im Krieg mit sich selbst zu wirken. Also, zweiter Grund lautet: aktuelle Situation der Musikschreibe in diesem s***** ********** ********. Understand?
3.) Ich liebe Mooseek nicht, weil sie neu oder sowas ist und so will ich auch über sie schreiben. Es gibt keine innovative Musik. Namedropping? Obsolet. Ich find das recht fresh und anders.

So, ich fürchte ein widerlich prätentiöses Stück Scheiße abgeliefert zu haben und kann Euch somit beunruhigt in meine nichtsnutzenden „Recommendations, Rants and Ravings“ entlassen. Funfun-funfun-funfunFUN!

Keine Kommentare: